Skateboard bedrucken lassen: UV-Druck, Folie oder Gravur?

Ein individuelles Skateboard ist ein echtes Deck, auf das dein Design kommt. Aber je nach Technik sieht das Ergebnis anders aus — und nicht jede lohnt sich, wenn du nur ein einziges willst. Farbfoto, Name, Logo oder Zeichnung: Hier steht, was jede Methode liefert, damit du weißt, wonach du fragen solltest, bevor du bestellst.

Nahaufnahme der Nose eines Skateboards: schwarzes Griptape, eine Ahornkante, an der man die Lagen erahnt, eine rote Rolle
Unter dem Design bleibt die Basis gleich: mehrere Lagen Ahorn, miteinander verpresst. Foto: Alexey Demidov / Unsplash.

Zuerst das Deck

Egal welche Technik: Die Basis sollte immer dieselbe sein — ein Deck aus 7 Lagen Ahorn, in einer Form gepresst, die ihm Concave, Nose und Tail gibt. Daher kommt der Flex, der die Landung abfedert. Vorsicht bei dekorativen „Skateboards“, die aus einer Platte ausgesägt sind: Sie haben die Form, aber nicht die Bauweise, und fahren kann man darauf nicht.

Die Größe wählst du separat, und es kommt auf die Breite an: Alles dazu steht in unserem Ratgeber zur Skateboard-Größe.

UV-Transferdruck

Das Design wird mit UV-Tinten auf eine Transferfolie gedruckt und dann kalt, mit der Rakel, auf das Deck übertragen. Sitzt der Transfer, wird die Folie abgezogen: Übrig bleibt nur das Bild, ohne Kunststofffolie drumherum.

Diese Technik gibt ein Farbfoto wieder, Verläufe inklusive. Und weil für kein Design etwas eigens vorbereitet werden muss, lohnt sie sich schon ab einem einzigen Deck. Das ist die Technik, die wir verwenden.

Aufgeklebte Folie

Hier wird das Design auf eine selbstklebende Vinylfolie gedruckt, zugeschnitten und auf das Deck geklebt. Auch so bekommst du ein Farbbild, Fotos inklusive.

Der Unterschied liegt darin, was auf dem Holz bleibt: Das Design sitzt auf einer aufgeklebten Kunststofffolie, wie ein großer Aufkleber.

In beiden Fällen, Transferdruck oder Folie, wird das Design ähnlich wie ein Abziehbild aufgebracht: Es kommt auf sorgfältiges Arbeiten an, vor allem an den Kanten und in der Mulde der Concave.

Lasergravur

Der Laser brennt die Holzoberfläche an, um das Motiv zu zeichnen. Das Ergebnis ist einfarbig, in Brauntönen, mit einem leichten Relief, das man mit den Fingern spürt.

Das sieht bei einem Namen, einem Datum, einem Logo oder einer Strichzeichnung sehr gut aus. Ein Foto dagegen wird zu einer Gravur in Brauntönen, und das Ergebnis hängt stark vom Kontrast des Ausgangsbildes ab.

Von Hand bemalt

Das Deck wird von Künstlerhand bemalt. Jedes Stück ist ein Unikat mit eigener Handschrift: eine Interpretation, keine originalgetreue Kopie eines Fotos.

Preis und Dauer hängen vom Aufwand ab und davon, wer malt. Die richtige Wahl, wenn du ein Kunstwerk suchst statt einer Reproduktion.

Siebdruck, für Serien

Die klassische Technik der Skate-Marken: ein Sieb pro Farbe, satte, scharf begrenzte Farbflächen. Die Siebe vorzubereiten ist Arbeit, noch bevor das erste Deck bedruckt ist — das lohnt sich nur bei einer Serie identischer Decks.

Für eine Serie mit demselben Logo in zwei oder drei Farben ist Siebdruck genau richtig. Für ein einzelnes Deck mit deinem Foto eher nicht.

Welche Technik nehmen?

  • Ein Farbfoto: ein Druck, UV oder Folie.
  • Ein Name, ein Datum, ein schlichtes Logo: die Gravur, wenn dir einfarbig gefällt, ein Druck, wenn du Farbe willst.
  • Ein Künstlerstück: von Hand bemalt.
  • Eine Serie identischer Decks: Siebdruck.

Und eins haben alle gemeinsam: Ein Deck, das gefahren wird, nutzt sich dort ab, wo es reibt — am Tail, an den Kanten, an der Unterseite bei Slides. Ein Deck, das an der Wand hängt, behält sein Design viel länger.

So läuft es bei uns

Du gestaltest dein Design im Browser: ein Foto oder Text in den Schriften des Editors. Du siehst es vor der Bestellung in 3D auf dem Deck, ohne Datei, die du per E-Mail schicken musst, und ohne Software zum Installieren — und das schon ab einem einzigen Deck.

Wir drucken es im UV-Transferverfahren auf ein Deck aus 7 Lagen Ahorn, und es verlässt die Werkstatt in 72 Stunden. Das Deck kostet 89 €, Griptape und Teile separat; der Versand ist innerhalb Spaniens kostenlos und kostet in andere EU-Länder je nach Land ab 15 € mehr pro Bestellung, und du siehst das vor dem Bezahlen. Außerhalb Spaniens nennen wir noch keine Lieferzeit. Wie ein Deck bei uns Schritt für Schritt entsteht, steht im Artikel So entsteht ein individuelles Skateboard-Deck.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen einem bedruckten Skateboard und einem mit Folie?

Bei Folie wird das Design auf eine Klebefolie gedruckt, die auf das Deck geklebt wird: Auf dem Holz bleibt eine Kunststofffolie. Beim UV-Transferdruck wird die Folie nach dem Aufbringen abgezogen, und nur das Design bleibt. Mit beiden lässt sich ein Farbfoto drucken.

Kann man ein Foto auf ein Skateboard gravieren?

Ja, aber einfarbig: Der Laser brennt das Holz an, und das Foto wird zu einer Gravur in Brauntönen, deren Wirkung vom Kontrast des Bildes abhängt. Für ein Farbfoto brauchst du einen Druck.

Ist ein individuelles Skateboard ein echtes Skateboard?

Das hängt vom Anbieter ab: Prüf, ob es ein Deck aus 7 Lagen Ahorn ist und keine dekorative Platte in Skateboard-Form. Unsere sind echte Decks: Du kannst Griptape, Achsen und Rollen darauf montieren.

Kann man ein einzelnes Deck gestalten lassen?

Mit Druck, Folie, Gravur oder Bemalung ja. Siebdruck lohnt sich dagegen nur in Serie. Bei uns wird schon ab einem Deck gedruckt.

Was kostet ein individuelles Skateboard?

Bei uns 89 € pro Deck, Griptape und Teile separat. Der Versand ist innerhalb Spaniens kostenlos; in andere EU-Länder kostet er je nach Land ab 15 € mehr pro Bestellung (nach Deutschland 15 €), und du siehst das vor dem Bezahlen. Das Design im Editor zu gestalten ist kostenlos.

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Foto, Name oder Logo: Stell dein Design im Browser zusammen und sieh es dir vor der Bestellung in 3D an. Der Editor ist kostenlos und braucht kein Konto.

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